MEINE WELTEN – Martha Kołodziej Malerei

8 April 2019

MEINE WELTEN – Martha Kołodziej Malerei

Ausstellungsdauer:
7. Mai – 8. Juni
Täglich von 13 bis 17 Uhr

Vernissage der Ausstellung:

Samstag, 18. Mai 2019, 18 Uhr

Malerin, Globetrotterin, Geschichtenerzählerin – Martha Kolodziej lebt ihren Traum. Aufgewachsen in Polen und viele Jahre in Frankreich tätig, findet die Künstlerin im Berner Oberland eine neue Inspirationsquelle. Im ehrwürdigen, in der Belle Epoque erbautem Hotel Anderegg in Meiringen, das mit der Bergführerlegende Melchior Anderegg verbunden ist, schlägt sie ihre Zelte auf. Die scharfe Beobachterin mit Sinn für die Geheimnisse des Gegenübers zeigt keine Berührungsangst.

Anfänglich von Eindrücken ihrer Umgebung inspiriert gibt sich Martha Kolodziej schliesslich gänzlich ihrer Fantasie hin. Sie schafft vielschichtige Traumwelten und geht – ganz Weltenbummlerin – auf Entdeckungsreise. Mit einer unersättlichen Schaffenslust liefert Kolodziej harmonische grossformatige Farbpoesien, an welchen sich das Auge nicht satt sehen kann, und spickt diese mit interpretationsreichen Symbolen, bricht mit der bukolischen Kunst. Kolodziej erreicht auf enigmatisch surrealistische Weise eine neue Sphäre und lässt in diesem fantastischen mehrdimensionalem Universum Raum für Interpretationsfreiheit.

Mit ihrer feinfühligen und prallen Schaffensweise rüttelt Martha Kolodziej hier und dort am Blickwinkel, verführt und entführt. Trotz der Komplexität ihrer Sujets ist ihr authentischer Stil zugänglich, gerade weil verspielt. Ihrer Grundhaltung bleibt die Künstlerin stets treu. Martha Kolodziej heisst den Betrachter willkommen in ihrer Welt.

Musikalische Begleitung:

Kinga Małgorzata Schlatter, Cello

J.S. Bach Suite Nr.1 G-Dur Prelude

Polnische Volkslieder

Kinga Małgorzata Schlatter wurde in Krakau geboren und erhielt ihre ersten Cellostunden mit sechs Jahren bei Maria Drozd an der Stadtmusikschule. Später, nach dem Diplom mit Auszeichnung bei Graf Leon Solecki ist sie durch Deutschland und Frankreich nach Lau sanne gewandert, wo sie Ihr Studi um beim bekannten japanischen Solisten Mineo Hayashi mit dem „I-er prix de virtuosité“ abschloss. Sie hat mit Orchestern in Deutschland, Frankreich und Schweiz gespielt und als Kammer-musikerin an mehreren Festivals teilgenommen. Jetzt arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und widmet ihre Zeit dem Orchester Collegium Cantorum sowie der Tätikeit als Kammermusikerin und Instrumentalpädagogin für moderne Musik.

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